Die Höhe der Grunderwerbsteuer in Deutschland

Grunderwerbsteuer (Stand Dezember 2017)

Beim Kauf eines Grundstücks muss die Grunderwerbsteuer gezahlt werden. Diese ist eine Ländersteuer. Seit 2006 können die Länder die Höhe der Steuer selbst festlegen.
Die Grunderwerbsteuer bezieht sich auf den Kaufpreis und liegt je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5%. Die letzten Erhöhungen fanden zum 01.07.15 statt. Ein weiterer Anstieg der Grunderwerbsteuer in den einzelnen Ländern ist denkbar.

Ausnahmen von der Besteuerung

Es gibt auch Ausnahmen für diese Besteuerung. Für diese Steur gilt eine Freigrenze von 2.500 €. Das heißt, dass ein Grunderwerb bis zu dieser Höhe von dieser Steuer befreit ist, jedoch ab diesem Betrag – anders als bei einem Freibetrag – zum vollem Betrag versteuert werden muss. Außerdem wird bei Grundstückserwerben durch Erbschaft bzw. Grundstücksschenkung keine Grunderwerbsteuer erhoben. Eine mögliche Besteuerung wird dann ggf. über das Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz herbeigeführt. Wie sich die Besteuerung in diesen Fällen auswirkt, können Sie mit dem Erbschaftsteuerrechner oder dem Schenkungsteuerrechner ermitteln. Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten diese Steuer beim Hauskauf zu senken. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater.

Bundesland Zinssatz der Steuer
Baden-Württemberg 5,00 %
Bayern 3,50 %
Berlin 6,00 %
Brandenburg 6,50 %
Bremen 5,00 %
Hamburg 4,50 %
Hessen 6,00 %
Mecklenburg-Vorpommern 5,00 %
Niedersachsen 5,00 %
Nordrhein-Westfalen 6,50 %
Rheinland-Pfalz 5,00 %
Saarland 6,50 %
Sachsen 3,50 %
Sachsen-Anhalt 5,00 %
Schleswig-Holstein 6,50 %
Thüringen 6,50 %

 

Grunderwerbsteuer
Die Höhe der Grunderwerbsteuer in Deutschland

Derzeit fehlen nur Bayern und Sachsen mit der Erhöhung. Diese beiden Bundesländer haben noch ihren alten Steuersatz.