Welche Kaufnebenkosten entstehen beim Grundstückskauf ?

Neben dem Kaufpreis spielen die Kaufnebenkosten beim Hauskauf eine immer größere Rolle. Egal ob bei einem Kauf eines Einfamilienhauses, einer Eigentumswohnung oder einem Grundstück, es entstehen einmalig viele Kaufnebenkosten. Diese sollten bei einer Baufinanzierung mit eingerechnet sein.
Neben der Grunderwerbsteuer, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, kommen noch Notarkosten, Maklerkosten, Grundbucheintragunskosten und vieles mehr hinzu.

Wichtig zu wissen, welche Kaufnebenkosten anfallen.

  • Notarkkosten ca. 1 – 1,5% vom Kaufpreis
  • Grunderwerbsteuer je nach Bundesland ca. 3,5% bis 6,5% vom Kaufpreis
  • Grundbucheintragung (je nach Bundesland unterschiedlich und sollten beim jeweiligen Grundbuchamt erfragt werden)
  • Maklerkosten – Üblich sind in Deutschland, auch je nach Bundesland 3%-6% vom Kaufpreis
  • Darlehensgebühren je nach Finanzinsitut unterschiedlich
  • eventuell Kosten für ein Gutachten

Es empfiehlt sich in jedem Fall die Kosten im Auge zu behalten und genau zu kalkulieren.

Grunderwerbsteuer

Beim Grundstückskauf muss, wie schon angesprochen, die Grunderwerbsteuer gezahlt werden. Diese ist eine Ländersteuer. Seit 2006 können die Länder die Höhe der Steuer selbst festlegen.
Die Grunderwerbsteuer bezieht sich auf den Kaufpreis und liegt je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5%. Die letzten Erhöhungen fanden zum 01.01.15 statt. Ein weiterer Anstieg der Grunderwerbsteuer in den einzelnen Ländern ist denkbar.

Die Höhe der Grunderwerbsteuer in den einzelnen Bundesländern

  • 3,5 %: Bayern, Sachsen
  • 4,5 %: Bremen, Hamburg
  • 5,0 %: Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen
  • 6,0 %: Berlin, Brandenburg, Hessen
  • 6,5 %: Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein

Eine Aufstellung der üblichen Maklergebühren in den einzelnen Bundesländern finden Sie hier

kaufnebenkosten

Welche Kaufnebenkosten entstehen beim Grundstückskauf